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Wieder mal sehr amüsant, der Max

Selbstversuch: Max kauft ein iPhone

Und weil es anders nicht ging, machte er es als Allererstes gleich kaputt.
25.04.2008 von Max Küng im MAGAZIN

Bis Ostern trug ich eine klare Meinung vor mich her, wie eine monströse Monstranz bei einer Prozession: Ein iPhone kommt mir nicht ins Haus. Das iPhone ist schlüpfrig und schlecht und was für gruusige gadgetgeile Geeks. Ich dachte so und sagte es jedem, der es nicht hören wollte: Man muss nicht auf jeden Trendzug aufspringen. Man muss nicht alles mitmachen. Sag NEIN zum iPhone!

Doch an Ostern sass ich mit Leuten zusammen, und einer von ihnen packte das iPhone aus und fing an, das Ding zu lobpreisen. Erst war ich skeptisch. Doch wenig später sassen wir in der Runde und sahen uns auf Google Earth aus der Vogelperspektive die Häuser an, in denen wir aufgewachsen waren. Dort, sagte ein Freund, in dem Wäldchen habe ich dem Lisbeth versucht die Hand in die Jeans zu schieben. Da, sagte eine Freundin, bin ich mit dem Velo in einen Kuhdraht gefahren und habe den Schädel gebrochen. Da, sagte ich, auf dem Dach dieser Scheune sass ich und schoss Spatzen mit dem Luftgewehr, und ein Querschläger ging dem Güggel in den Grind. WEITERLESEN auf dasmagazin.ch

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